20. Juni 2022

Buchvorstellung und Diskussion „Zwischen NS-Vergangenheit und Kaltem Krieg. Konsequenzen aus der Studie zur Bundesanwaltschaft“

Leipzig. Die Stiftung Forum Recht und die Juristenfakultät der Universität Leipzig laden Sie am Montag, 27. Juni, 19 Uhr in Kooperation mit dem Bundesverwaltungsgericht und dem Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion in Leipzig ein. In ihrem 2021 im dtv erschienenen Sachbuch „Staatsschutz im Kalten Krieg. Die Bundesanwaltschaft zwischen NS-Vergangenheit, Spiegel-Affäre und RAF“ (ISBN 978-3-423-28264-2) geben Friedrich Kießling und Christoph Safferling Einblick in die Geschichte der Bundesanwaltschaft zwischen 1950 und 1974. Das Buch wirft ein Schlaglicht auf die hochaktuelle Frage, wie eine Demokratie den Staat schützen kann, ohne die eigenen Werte zu verraten. Die beiden Autoren stellen in Leipzig die Ergebnisse ihrer Recherche vor.

Die Moderation übernimmt die Journalistin und Juristin Annelie Kaufmann. Gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten diskutieren die Autoren unter anderem, welche Folgen die NS-Gesinnung auf die Arbeit der Bundesanwaltschaft hatte, wie sich die Bedeutung von Staatsschutz im Laufe der Zeit verändert hat und welche Konsequenzen aus der Studie für die Gegenwart, etwa für die juristische Ausbildung, gezogen werden können.

Mit:

  • Peter Frank, Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
  • Dr. Friedrich Kießling, Universität Bonn
  • Dr. Christoph Safferling, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Dr. Dirk van Laak, Universität Leipzig
  • Dr. Michael Zwanzger, Universität Leipzig

„Zwischen NS-Vergangenheit und Kaltem Krieg. Konsequenzen aus der Studie zur
Bundesanwaltschaft“ – Buchvorstellung und Diskussion
Wann? Montag, 27. Juni 2022, 19 Uhr
Wo? Großer Sitzungssaal, Bundesverwaltungsgericht, Simsonplatz 1, 04107 Leipzig
Weitere Informationen: www.stiftung-forum-recht.de

Über die Autoren:

Friedrich Kießling ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn. Er forschte und lehrte u. a. in London, Wien und Dresden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Nationalsozialismus in der BRD. Christoph Safferling ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er war Co-Autor der Studie zur NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums: „Die Akte Rosenburg“.

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Copyright Foto: © 2021 LÉROT / Leon Greiner
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