18. Dezember 2023

STIFTUNG FORUM RECHT KOOPERIERT MIT ZEITSCHRIFT POLITIKUM

Unter dem Titel „Tatort Rechtsstaat. Unser gutes Recht“ erscheint Ende Dezember ein Kooperationsheft der Zeitschrift Politikum und der Stiftung Forum Recht. In neun Beiträgen diskutieren Expert:innen aktuelle Fragen des Rechtsstaats.

Karlsruhe/Leipzig. Welche Rolle spielt der Rechtsstaat bei der Lösung von zunehmend herausfordernden Zukunftsfragen? Diese Frage diskutiert die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift POLITIKUM, die in Kooperation mit der Stiftung Forum Recht entstanden ist. Anlass für die gemeinsame Erstellung ist der Themenschwerpunkt „Rechtsstaat“ des aktuellen Heftes.

In neun Beiträgen diskutieren Expert:innen Schlüsselprobleme der Gegenwart und Zukunft und beleuchten die Rolle des Rechts bei der Auseinandersetzung mit ihnen. Bleibt Gerechtigkeit angesichts der völkerrechtlichen Verbrechen in der Ukraine eine Utopie? Lässt sich Massenmigration menschenrechtskonform steuern? Wie gehen wir mit Datafizierung als Herausforderung für den Rechtsstaat um? Und inwiefern ist ziviler Ungehorsam ein Motor des Rechtsstaats?

Ziel der Ausgabe ist es, das Zusammenspiel von Politik, Recht und Rechtsstaat in den Blick zu nehmen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle des Rechtsstaats, dessen Chancen und Grenzen angesichts wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen an Bedeutung gewinnen. Die Autor:innen der Beiträge sind Expert:innen aus Justiz, Forschung und Gesellschaft und gehören in Teilen dem Beirat der Stiftung Forum Recht an. In einem abschließenden Beitrag skizziert Henrike Claussen, bis September 2023 Gründungsdirektorin der Stiftung Forum Recht, worin die Bedeutung von Rechtsstaatvermittlung heute liegt.

„Die Zusammenarbeit am POLITIKUM-Heft war für uns eine spannende Möglichkeit aktuelle Fragen des Rechtsstaats im Kontext politischer Bildung aufzumachen. Zugleich passt das Thema des Heftes sehr gut zu unserem Jahresthema 2024, bei dem wir unter dem Motto „In guter Verfassung?“ nach der Zukunft des Rechtsstaates fragen“, erklärt Dr. Stephan N. Barthelmess, stellvertretender Direktor und kommissarischer Leiter der Stiftung Forum Recht.

Das Heft ist ab Freitag, 23. Dezember 2023, am Kiosk und im Fachzeitschriftenhandel zu kaufen (12,80 Euro) oder online auf www.politikum.org bestellbar.

Ausgewählte Beiträge, u.a. „Ziviler Ungehorsam als Stresstest. Die Letzte Generation und der Rechtsstaat zwischen Legalität und Legitimität“ von Bijan Moini, können vorab kostenfrei auf www.politikum.org gelesen werden.

Kooperationsheft POLITIKUM
„Tatort Rechtsstaat. Unser gutes Recht“

Erscheinungsdatum: Freitag, 23. Dezember 2023
Verlag: Wochenschau Verlag
Herausgegeben von: Sabine Achour in Kooperation mit der Stiftung Forum Recht
Autor:innen: Tamara Abdelwahed, Christine Ax, Henrike Claussen, Winfried Kluth, Canan Korucu, Claus Kreß, Doris Liebscher, Bijan Moini, Cornelia Nicklas, Angelika Nußberger, Anna von Rebay, Uwe Schwabe, Ulrich Stöcker, Liane Wörner
Seiten: 80
Kosten: 12,80 Euro

Weitere Informationen: www.politikum.org

Pressekontakt

Charlotte Großmann
Stv. Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 176 57992906
presse@stiftung-forum-recht.de

Bildmaterial

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Über die Stiftung Forum Recht

Die Stiftung Forum Recht wurde 2019 als bundesunmittelbare Stiftung öffentlichen Rechts durch ein Gesetz des Deutschen Bundestages gegründet mit Sitz in Karlsruhe und einem Standort in Leipzig. Sie gestaltet vielfältige analoge und digitale Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Bildungsformate und schafft Räume, in denen Menschen über ihre Erfahrungen mit dem Recht und dem Rechtsstaat sprechen: in Karlsruhe, Leipzig, mobil in ganz Deutschland und digital.

Über POLITIKUM

POLITIKUM eröffnet seinen Leser*innen einen vertiefenden Zugang zu politischen Kernfragen auf wissenschaftlicher Basis. Das Journal stellt das, was umstritten ist, auch kontrovers dar. Unabhängig von Verbänden oder Parteien ist POLITIKUM ausschließlich dem besseren Argument und der klaren Analyse verpflichtet. Auch die Herausgeber:innen, die an sechs deutschen Hochschulen forschen und lehren, stehen für unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge und politische Positionen. Die Autor:innen bereiten ihre Erkenntnisse in einer Weise auf, die lesbar und ohne umfassende fachwissenschaftliche Spezialkenntnisse nachvollziehbar ist.