Zwischen NS-Vergangenheit und Kaltem Krieg. Konsequenzen aus der Studie zur Bundesanwaltschaft

Buchvorstellung und Diskussion

In Kooperation mit dem Generalbundesanwalt und der Juristenfakultät der Universität Leipzig

Wann? Montag, 27.06.2022, 19 Uhr

Wo? Großer Sitzungssaal, Bundesverwaltungsgericht, Simsonplatz 1, 04107 Leipzig

Politische Überzeugungen sind Privatsache. Gerade in der Justiz stehen Recht und Gesetz sowie das Gebot der Unabhängigkeit über allem. Doch was, was wenn persönliche Überzeugungen professionelle Konsequenzen haben?

In ihrer 2021 erschienenen Studie „Staatsschutz im Kalten Krieg. Die Bundesanwaltschaft zwischen NS-Vergangenheit, Spiegel-Affäre und RAF“ geben Christoph Safferling und Friedrich Kießling Einblick in die Geschichte der Bundesanwaltschaft zwischen 1950 und 1974. Welche Folgen hatte die NS-Gesinnung auf die Arbeit der Bundesanwaltschaft? Wie veränderte sich die Bedeutung von Staatsschutz im Laufe der Zeit? Und welche Konsequenzen können aus der Studie für die Gegenwart etwa für die juristische Ausbildung gezogen werden?

Diese Fragen werden wir mit den Autoren Prof. Dr. Christoph Safferling (FAU Erlangen) und Prof. Dr. Friedrich Kießling (Universität Bonn) und weiteren Expert:innenauf dem Podium diskutieren!

Eintritt frei.

Anmeldung unter event@stiftung-forum-recht.de.

Bitte beachten Sie, dass sämtliche Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden. Es gelten die Vorgaben des Bundesverwaltungsgerichts.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Illustration: © Johanna Benz, Bearbeitung SFR