05. Juni 2026
Zwischen Kündigung und Mitbestimmung – was das Arbeitsrecht über unsere Gesellschaft verrät
Der Thementag am 11. September 2026 informiert über das Arbeitsrecht und gibt Impulse für eine erfolgreiche Vermittlung der damit verbundenen Themenfelder
Der dritte Thementag 2026 widmet sich dem Arbeitsrecht und damit einem Rechtsgebiet, das den Alltag vieler Menschen unmittelbar prägt. Mit dem Besuch beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt, dem obersten Gerichtshof der deutschen Arbeitsgerichtsbarkeit und letzte Instanz für arbeitsrechtliche Streitigkeiten, wird den Teilnehmenden ermöglicht, die höchstrichterliche Rechtsprechung aus nächster Nähe kennenzulernen und mit Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragen rund um Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis, Mitbestimmung, Kündigungsschutz, Tarifautonomie sowie Diskriminierung und Gleichbehandlung am Arbeitsplatz und welche Rolle Recht und Justiz in all diesen Fragen spielen.
Der Thementag verbindet fachliche Vertiefung mit praxisnaher Perspektive und bietet Raum für Austausch und Vernetzung zwischen all jenen, die – in der Schule, der Redaktion oder der Sozialeinrichtung – mit der Vermittlung von Recht und Rechtsstaat befasst sind.
Multiplikator:innen aus Bildung, Sozialer Arbeit und Journalismus erhalten konkretes Handwerkszeug: Wie lässt sich die Rolle eines obersten Gerichtshofs verständlich vermitteln? Welche gesellschaftlichen Konfliktlinien spiegelt das Arbeitsrecht wider? Und warum sollte auch das Arbeitsrecht in der Rechtsstaatsvermittlung nicht außen vor bleiben?
Was sind die Thementage?
Die Thementage sind eintägige Fortbildungen und kombinieren den Besuch eines Ortes, der mit Recht und Rechtsstaatlichkeit in Zusammenhang steht, mit Praxisgesprächen, Fachvorträgen und dem Austausch im Workshopformat. Die Teilnehmenden kommen aus den Bereichen Bildung (Schule, politische Bildung, Volkshochschule, sonstige Bildungseinrichtungen), Sozialarbeit (u. a. ehrenamtliche Jugendleiter:innen; Sozialarbeiter:innen) sowie aus dem Bereich Medien und Journalismus. Auch weitere Personen mit fachlicher Nähe zum Themenfeld, wie beispielsweise Schöffinnen und Schöffen oder in der Politik Engagierte, sind eingeladen teilzunehmen.
Informationen
Datum: Freitag, 11. September 2026
Uhrzeit: 08:45 – 16:30 Uhr
Anreise: Die Anreise ist individuell zu organisieren. Ein Reisekostenzuschuss kann durch die Stiftung nicht gewährt werden.
Veranstaltungsort: Bundesarbeitsgerichtgericht, Hugo-Preuß-Platz 1, 99084 Erfurt
Treffpunkt: direkt am Eingang
Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Multiplikator:innen aus dem Bildungsbereich (Schule, politische Bildung, VHS, sonstige Bildungseinrichtungen), aus dem sozialen Bereich (z.B. ehrenamtliche Jugendleiter:innen; Sozialarbeiter:innen) sowie an Journalist:innen und fachlich interessierte Personen (z.B. Schöff:innen).
Anmeldung: Eine Anmeldung ist bis Sonntag, 23. August 2026 möglich. Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 begrenzt.* Die Fortbildung ist kostenfrei. Das Mittagessen ist selbst zu zahlen.
TAGESABLAUF*
- 08:45 Uhr Treffpunkt vor dem Bundesarbeitsgerichtgericht, Vorstellungsrunde
- 09:00-12:00 Uhr Rundgang durch das Bundesarbeitsgericht und Gespräch mit Richter:innen
- 12:00-13:10 Uhr Gemeinsames Mittagessen
- 13:15-14:15 Uhr Vortrag 1 (Referent:in & Thema werden hier zeitnah bekanntgegeben)
- 14:15-15:15 Uhr Vortrag 2 (Referent:in & Thema werden hier zeitnah bekanntgegeben)
- 16:15-16:30 Uhr Abschlussworkshop moderiert durch das Vermittlungsteam der Stiftung Forum Recht
- ab 16:30 Uhr Individuelle Abreise
- Änderungen vorbehalten
Anmeldung zum Thementag
Für Rückfragen zu unseren Fortbildungen schreiben Sie uns gerne eine Email an fortbildungen(at)stiftung-forum-recht.de.
*Bei hoher Nachfrage behalten wir uns vor, eine Auswahl anhand einer Reihe von Kriterien (Multiplikator:innen-Eigenschaft im Kontext politischer Bildung, Repräsentanz verschiedener Arbeitgeber/Institutionen, quantitative Geschlechterausgewogenheit, regionale Streuung der Teilnehmenden) vorzunehmen. Diese führen wir fortlaufend durch, um Interessierten möglichst zeitnah nach der Anmeldung eine Rückmeldung geben zu können.