Verstehen vor Gericht: Die Bedeutung von Sprache für ein faires Verfahren
Sprache ist ein zentraler Bestandteil von Recht und Rechtstaatlichkeit – und zugleich eine mögliche Hürde auf dem Weg zu einem fairen Verfahren. Im Rahmen der Ausstellung „Ein Prozess – Vier Sprachen“ lädt die Stiftung Forum Recht am 04. November 2026, 19:00 Uhr, zu einem Gesprächsformat über die Bedeutung von Sprache und Dolmetschen für Recht und Rechtsstaat ein. Ausgehend von den Nürnberger Prozessen, bei denen das Simultandolmetschen erstmals in großem Umfang zum Einsatz kam, richtet die Veranstaltung den Blick auf die Gegenwart: Wie gelingt Verständigung in mehrsprachigen Gerichtsverfahren heute? Welche Rolle spielen Dolmetschen, Übersetzen und juristische Fachsprache – und was bedeutet sprachliches Verstehen für die Wahrnehmung von Recht und Gerechtigkeit? Expertinnen und Experten aus Rechtshistorie, Rechtslinguistik und der Dolmetscherpraxis diskutieren historische Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen.
Gäste
Moderation: N. N.
Service
Ort: Untere Wandelhalle im Neuen Rathaus, Martin-Luther-Ring 4 – 6, 04109 Leipzig
Der Besuch der Ausstellung wird im Vorfeld der Veranstaltung empfohlen, da die Wandelhalle im Anschluss geschlossen wird. Um 17:30 Uhr findet ein geführter Rundgang durch die Ausstellung statt.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit „Konferenzdolmetschen – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft e.V.“ Die Ausstellung „Ein Prozess – Vier Sprachen“ (dieser Link leitet direkt auf eine externe Seite weiter) gastiert vom 30. September bis 26. November im Leipziger Neuen Rathaus.
