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Verstehen vor Gericht: Die Bedeutung von Sprache für ein faires Verfahren

Einzelheiten

Datum:
04. November
Zeit:
19:00 – 21:00

Veranstaltungsort

Neues Rathaus
Martin-Luther-Ring 4
Leipzig 04109

Die Stiftung Forum Recht bietet im Rahmen der Ausstellung „Ein Prozess – Vier Sprachen“ ein begleitendes Gesprächsformat an. Die Ausstellung rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das für die Nürnberger Prozesse zentral war, aber oft übersehen wird: Sprache und Dolmetschen. Von dort aus soll der Blick in die Gegenwart gehen: Wie funktioniert Mehrsprachigkeit vor Gericht heute? Ist „Verstehen vor Gericht“ selbstverständlich – oder nach wie vor eine Herausforderung? Die Ausstellung verdeutlicht, dass Rechtsstaatlichkeit immer auch davon abhängt, ob Verfahren sprachlich überhaupt verstanden werden.

Gäste

Prof. Dr. Michael Zwanzger, Professur für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Europäische Rechtsharmonisierung an der Universität Leipzig
Prof. Dr. phil. Tinka Reichmann, Professur für Translationswissenschaft an der Universität Leipzig, Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie (IALT); Forschungsschwerpunkte u. a. Rechtstranslatologie, juristisches Übersetzen und Dolmetschen sowie Rechtsterminologie
Cornelia Bannack, Verein „Konferenzdolmetschen – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft e. V.“

Moderation: N. N.

Service

Ort: Untere Wandelhalle im Neuen Rathaus, Martin-Luther-Ring 4 – 6, 04109 Leipzig

Der Besuch der Ausstellung wird im Vorfeld der Veranstaltung empfohlen, da die Wandelhalle im Anschluss geschlossen wird. Um 17:30 Uhr findet ein geführter Rundgang durch die Ausstellung statt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit „Konferenzdolmetschen – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft e.V.“

 

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