(K)ein rechtsfreier Raum: Künstliche Organe, KI-Diagnosen & Gen-Code auf der Suche nach neuen Regeln
Organe aus dem 3D-Drucker, KI-gestützte Diagnosen und genetische Analysen: Was noch vor wenigen Jahren nach Science-Fiction klang, ist in der Medizin teilweise bereits Realität. Doch mit den neuen Möglichkeiten entstehen auch grundlegende rechtliche und ethische Fragen: Wem gehören künstlich erzeugte Organe? Wer darf auf hochsensible Gesundheitsdaten zugreifen? Und wie gehen wir mit genetischen Informationen um, die möglicherweise Aussagen über unsere Zukunft treffen?
Diesen und weiteren spannenden Fragen widmet sich die Veranstaltung am 9. Oktober im Zukunftsmuseum Nürnberg. Nach einer interaktiven Tour durch die Ausstellung „Körper und Geist“, die aktuelle Innovationen und mögliche Zukunftsszenarien vorstellt, lädt die Stiftung Forum Recht gemeinsam mit dem Zukunftsmuseum zur Diskussion im spannenden Fishbowl-Format ein. Hier können alle Teilnehmenden aktiv mitreden: Zwei Expert:innen diskutieren in der Mitte, das Publikum sitzt außen herum. Wer eine Frage stellen, einen Gedanken teilen oder mitdiskutieren möchte, kann jederzeit einen Platz im inneren Kreis einnehmen und Teil des Gesprächs werden. Unter der Moderation von Katharina Gerlach hat das Publikum die Möglichkeit, aktiv an der Diskussion zwischen Prof. Dr. Henning Rosenau, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medizinrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und weiteren Gästen teilzunehmen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für das Spannungsfeld zwischen Medizin, Recht und Ethik interessieren – Vorkenntnisse sind nicht nötig. Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit!
Service
Der Eintritt zu Rundgang und Diskussion ist frei. Eine Voranmeldung über den Webshop des Deutschen Museums Nürnberg ist erforderlich. Nutzen Sie dafür das Buchungstool des Museums – es entstehen keinen Kosten! Ggf. können Restkarten an der Abendkasse erworben werden.
Für Informationen zur Barrierefreiheit besuchen Sie bitte die Webseite des Museums.
Eine Kooperation mit dem Deutschen Museum Nürnberg
(Kalenderfoto: Symbolbild)
